Superbike 1199 Panigale
Performance in der schönsten Form
Herausragende Leistung, brillante Technik, unverkennbarer Charakter,einzigartiges Design: Ob Straße oder Rennstrecke, nichts schlägt die 1199 Panigale.
Motor
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Full-Ride-by-Wire
Die Öffnung und Schließung der Versorgungsdrosselklappe des Superquadro wird durch ein elektronisches Ride-by-Wire-System gesteuert. Da keine mechanische Verbindung zwischen dem Gasgriff und den Drosselklappenkörpern besteht, kann das Motorsteuergerät die Leistungsabgabe über den Öffnungswinkel der Drosselklappen regeln. Das Ride-by-Wire-System gewährleistet vom ausgewählten Riding-Mode (Power Modes) abhängige differenzierte Leistungen und Abgaben sowie eine zuverlässige Steuerung der Motorbremse (EBC). Außerdem trägt es der Kontrolle des Schlupfs am Hinterrad bei (DTC).
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Einlasssystem
Der durch den größeren Durchmesser der Einlassventile ermöglichte erhebliche Luftdurchsatz des Motors und die hohe Kraftstoffversorgung werden durch die neuen ovalen Drosselklappenkörper garantiert, deren Durchmesser im Vergleich zum 1198 Testastretta Evoluzione Motor von 63,9 mm auf beeindruckende 67,5 mm vergrößert wurde. Die Drosselklappenkörper werden über eine Full-Ride-by-Wire-System völlig voneinander unabhängig gesteuert und verfügen jeweils über 2 Einspritzdüsen: Die erste befindet sich unter der Drosselklappe und dient der Versorgung des Motors bei Einsatzbedingungen unter geringer Belastung, während die zweite, über der Drosselklappe positionierte Düse aktiviert wird, sobald eine höhere Motorleistung verlangt wird.
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Unverzichtbarer Desmo
Die Notwendigkeit, die vergrößerten Ventile durch das extrem genaue Desmo-System steuern zu müssen, hat die Entwurfsingenieure dazu veranlasst, den bereits in der ersten Ducati Pantah aus dem Jahr 1979 verbauten Original-Riemenantrieb durch eine Ketten-Zahnradkombination abzulösen. Die Kettensteuerung gewährleistet eine wirksame Bewegungsübertragung zwischen Kurbelgehäuse und dem Vorgelege der Nockenwellen sowie, bedingt durch die automatische Spannungsregulierung, konstante Zuverlässigkeit und eine Senkung der Instandhaltungskosten. -
Schmierung
Die Schmierung der Lagerzapfen erfolgt über unter Druck stehendes Öl, das durch zweckmäßige im Gehäuse positionierte Kanäle zugeführt wird. Auf diese Weise wird eine wirksame Schmierung der neuen Kurbelwelle gewährleistet, der dank einer neuen Ducati-Komponente eine schnelle Ölrückgewinnung folgt. Diese Komponente bzw. Kolbenpumpe erzeugt wie bei für den MotoGP verwendeten Motoren einen Unterdruck im Pleuelbereich. Die Pumpe wird durch eine von einer Zahnradkaskade aus speziellem, hoch widerstandsfähigem Techno-Polymer mitgenommenen Welle bewegt und sorgt dafür, dass der unter den Kolben positionierte Motorgehäusebereich konstante Unterdruckbedingungen aufweist. Hierbei wird der Widerstand während des Senkhubs reduziert und eine wirksame Rückgewinnung des Schmieröls unter allen Motornutzungsbedingungen gewährleistet.
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Antriebssystem
Die Ingenieure von Ducati haben die Ihnen zugestandene Entwurfsfreiheit voll ausgenutzt und die Abmessung des Achsstands der Wellen des 6 Gang-Getriebes erhöht, wodurch größere Raddurchmesser verwendet werden konnten und ein höherer Widerstand für die Übertragung der gelieferten Leistung möglich war. Die Ölbadkupplung ist für ein zum Topsortiment zählendes Ducati-Superbike eine absolute Neuheit. Der Entwurf der Kupplung ähnelt dem der Modelle Multistrada und Diavel. Entsprechend sieht er ein progressives Unterstützungssystem vor, das eine Zunahme der auf die Scheiben wirkenden Belastung ohne Beeinträchtigung der dem Fahrer abverlangten Hebelkraft für das Auskuppeln gewährleistet. Dieses Ergebnis garantiert eine perfekte Kombination der Übertragung hoher Drehmomente mit einem optimalen Fahrerkomfort. Bei einem sportlichen Fahrstil und plötzlichem Herunterschalten und starken Übertragungen der Motorbremse reduziert dieser Mechanismus den Druck auf die Kupplungsscheiben, weshalb im rein sportiv abgeleiteten Antihopping-Modus gearbeitet werden kann. Dieser kontrastiert wiederum den Stabilitätsverlust des Heckbereichs beim aggressiven Herunterschalten, was den Vorteil einer optimalen Modulierbarkeit beim starken Auskuppeln und Abbremsen hat.
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Extremes Verhältnis von Bohrung/Hub
Das neue Verhältnis von Bohrung/Hub von 1.84:1 (Bohrung 112 mm / Hub 60,8 mm) bewirkt eine brillante Drehzahlsteigerung, was dem ultrakurzen Hub der Kurbelwelle zu verdanken ist, während die vergrößerte Kolbenfläche eine Erhöhung der Ventildurchmesser ermöglichte. Die Einlassventile wurden hier im Vergleich zum 1198 Testastretta Evoluzione Motor von 43,5 mm auf 46,8 mm und die Auslassventile von 34,5 mm auf 38,2 mm vergrößert.
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Die Atmung des Superquadro
Nachdem das Ziel einer optimierten „Motoratmung" erreicht wurde, konzentrierten sich die Entwurfsingenieure des Superquadro-Motors auf die nächste Herausforderung: Die Umsetzung einer Motorkalibrierung, die eine optimale Kombination von leistungsstarker Abgabe und regulärer Funktion gewährleisten sollte, was durch die Reduzierung der zyklischen Verbrennungsdispersion erzielt wurde. Im Rahmen dessen hat Ducati ein Sekundärluftsystem eingeführt, in dem unverbrannte Kohlenwasserstoffe vollständig oxidieren und Kohlendioxid- sowie Kohlenoxid-Werte (CO) wirksam reduziert werden. Das System wird durch ein elektronisches, über die Motorsteuerung gesteuertes Ventil gesteuert und in Abhängigkeit der spezifischen Motorfunktionsbedingungen aktiviert. Dieses Ventil gewährleistet das Einleiten eines direkt von der Airbox kommenden sauberen Luftflusses in die Auslasskanäle jedes Zylinderkopfs (in einer hinter dem Auslassventil vorgesehenen Position). Ein zweites, im Motorkopf positioniertes Lamellenventil sorgt für eine einseitige Luftflussrichtung. Die kontrollierte Sauerstoffzuführung gewährleistet die endgültige Verbrennung der austretenden heißen Gase, wodurch eventuelle unverbrannte Kraftstofffrationen, die unter bestimmten Voraussetzungen den Auspuff erreichen könnten, eliminiert werden.
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Architektur

Der Motor wurde als Strukturelement des Rahmens gedacht, weshalb die gesamte Architektur im Hinblick auf eine optimale Konfiguration, Gewichtsverteilung und Robustheit überarbeitet werden musste. Die nach wie vor im 90°-Winkel zueinander angeordneten Zylinder wurden um weitere 6° nach hinten um das Motorgehäuse „gedreht", um somit zwischen dem vorderen Zylinder und der waagrechten Fläche einen Winkel von 21° zu erzielen. Aufgrund dessen konnte der Motor 32 mm weiter nach vorne gesetzt werden, was die Gewichtsverteilung zwischen Motorradfront und -heck optimiert und eine perfekte Positionierung der Anschlusspunkte der Zylinderköpfe am Monocoque-Rahmen der 1199 Panigale gewährleistet.
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Motorgehäuse
Die Motorgehäusehälften wurden mit der Vacural®-Technologie im Vakuum-Druckguss gefertigt, wodurch eine maximale Gewichtseinsparung, homogene Wandstärken und eine besonders hohe mechanische Festigkeit gewährleistet werden. Ihre Form ist dagegen darauf ausgelegt, den um die Zylinderlaufbuchsen positionierten Wassermantel aufzunehmen. Der Superquadro-Motor ist mit nass gelagerten Zylinderlaufbuchsen aus Aluminium mit Nicasil-Beschichtung ausgestattet, die in der anfänglichen Montagephase in die Aufnahmebohrungen im Kurbelgehäuse eingesetzt werden. Durch diesen Entwurf lässt sich der Zylinderkopf direkt am Gehäuse befestigen, wodurch sowohl die erforderliche Festigkeit der Motorstruktur als auch deren enorme dimensionale Kompaktheit erzielt wird. Die Zylindergleitbuchsen gewährleisten außerdem aufgrund ihrer dünnen Wände einen wirksamen Wärmeaustausch mit dem entlang ihrer Wände fließenden Kühlmittel. Über die Präsenz der Zylinderlaufbuchsen hinaus zeichnen sich die Motorgehäusehälften durch die Verwendung von Kurbelwellenlagerschalen aus, die zuvor ausschließlich dem Triebwerk Ducati Desmosedici RR vorbehalten waren. Durch den Verzicht auf Kugellager konnte der Durchmesser der Kurbelwellen-Lagerzapfen vergrößert werden, womit die Vergrößerung des Gehäusequerschnitts im Bereich um die Kurbelwellenlager einhergeht. Dies gewährleistet maximale Steifigkeit und mechanische Festigkeit in Übereinstimmung mit der extremen Leistungsabgabe des Superquadro-Motors.
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Perfekte Leistungen
Der Superquadro ist ein in Sachen Leistung auf diesem Planeten alles in den Schatten stellender Zweizylindermotor, der speziell zum Verbau in die neue und leistungstechnisch absolut perfekte Ducati 1199 Panigale entwickelt wurde. Mit seiner auf 195 PS bei 10.750 U/min gesteigerten Leistung steht der Superquadro als absoluter Meilenstein im Bereich der serienmäßigen Produktion von Zweizylindermotoren. Das Drehmoment konnte auf 13,5 kgm bei 9.000 U/m gesetzt werden und dank der Riding-Modes hat der Fahrer die Möglichkeit, die Leistungsabgabe des Motors an seinen Fahrstil und die Fahrbedingungen anzupassen. -
Magnesiumdeckel
Die Kupplungs-, Zylinderkopf- und Ölwannendeckel werden alle aus Gussteilen aus Magnesiumlegierungen gefertigt, wodurch ein minimales Motorgewicht bei gleichzeitiger mechanischer Festigkeit mit den gewünschten Werten garantiert wird. -
Dekompressor
Am Ende der Auslassnockenwelle jeden Zylinderkopfs befindet sich ein Fliehkraftdekompressor. Während des Starts verleiht diese Vorrichtung die Möglichkeit, das Profil des Öffnungsnocken der Nockenwelle zu verändern. Hierdurch wird eine geringfügige Hebung des Ventils bewirkt, das somit in der Lage ist, einen Teil der in der während der Motorkompression in der Brennkammer enthaltenen Mischung abzulassen. Durch diesen Effekt kann der in der Kompressionsphase der Kolbenbewegung wirkende Widerstand reduziert werden. Nach dem Anlassen des Motors, verändern die Drehzahlerhöhung und die entsprechende Fliehkraft die Konfiguration der Vorrichtung. Der Effekt der Ventilhebung wird somit aufgehoben und der Motor wird wieder in seine normale Betriebsfunktion zurückgebracht. Diese geniale Einrichtung erleichtert den Start des Superquadro-Motors ohne eine leistungsstärkere Batterie und einen wuchtigen Anlassmotor zu benötigen, wodurch das Gesamtgewicht des Fahrzeugs um circa 3,3 kg reduziert werden konnte. Dieses System unterstreicht nochmals die gemeinsame minutiöse Anstrengung von Ingenieuren und Entwurfsdesignern auf der Suche nach Möglichkeiten der Gewichtseinsparung.
Fahrwerk
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Gewichtsverteilung
Die 1199 Panigale zeichnet sich ohne aufsitzenden Fahrer durch eine Gewichtsverteilung von 52 % auf den Frontbereich und 48 % auf den hinteren Bereich aus. Bei auf der Sitzbank sitzendem Fahrer verschiebt sich diese Verteilung auf den Optimalwert 50/50, was eine absolute Stabilität und Wendigkeit des Motorrads garantiert. Erreicht wurde diese optimale Konfiguration durch die Anwendung von Lösungen, die eine Konzentration der Massen im Frontbereich ermöglichten. Der Motor wurde im Vergleich zur 1198 um 32 mm weiter vorne positioniert, die Auspuffanlage liegt unter dem Motor und der Fahrer sitzt 30 mm weiter vorne. Hinzu kommt die neue, im Vergleich zur 1198 um 39 mm längere Einarmschwinge, die komplett aus Aluminiumguss gefertigt und direkt am hinteren Motorteil befestigt ist.
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Felgen
Die 1199 Panigale ist mit schwarzen 10-Speichenräder aus neuem Entwurf in 3,5 Zoll Felgenbreite am Vorderrad und 6 Zoll am Hinterrad ausgestattet, die einen noch schnelleren Richtungswechsel und eine optimierte Beschleunigungs- und Bremsleistung gewährleisten. Außerdem garantieren sie eine Gewichtseinsparung von 0,5 kg im Vergleich zu den Vorgängermodellen.
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Ergonomie
Neue ergonomische Parameter gewährleisten eine perfekte Verschmelzung von Fahrer und Motorrad. Das Höhenverhältnis von Sitzbank und Lenker wurde diesbezüglich um 30 mm verringert, während der Lenker um 10 mm erhöht und um 32 mm verbreitert wurde. -
Innovative Radfedersysteme
Bei allen Modellen der 1199 Panigale weisen die Gabeln die für Rennmotorräder der Superbike-Weltmeisterschaft typische vergrößerte Achsstandmontage auf. Dank dieser Neuerung sind auch die Bremsscheiben im größeren Abstand zueinander montiert, was eine optimale Kühlung während der Fahrt gewährleistet. Die 1199 Panigale ist mit der brandneuen, gasdruckbeaufschlagten 50 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi ausgestattet. Diese ist extrem leicht, verfügt über Holme aus eloxiertem und Gabelfüße aus geschmiedetem Aluminium. Zug- und Druckstufe sowie die Federvorspannung sind einstellbar, während das druckbeaufschlagte Hydrauliksystem pro Holm eine geringere Ölmenge erfordert und somit deutlich zur Gewichtsreduzierung beiträgt. Die hintere Radfederung wurde einem komplett regulierbaren Sachs Monofederbein anvertraut. Die hintere Radfederung der 1199 Panigale sieht eine seitliche Montage vor, so dass die Einheit für spätere Einstellungen leicht zugänglich ist. Das System wurde darüber hinaus so konzipiert, dass eine Hebeleinstellung gewährleistet ist, durch die zwei unterschiedliche Konfigurationen der hinteren Radfederung erzielt werden können: „progressiv" für den Straßeneinsatz mit Beifahrer und linear („flat") für die Rennstrecke.
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Monocoque-Technologie
Die Fahrwerksbasis der 1199 Panigale ist äußerst innovativ: Verschiedene Komponenten wurden hier zusammengefügt, um ein einziges, kompaktes und leichtes Element zu erhalten, das den Positionshalt des Fahrers unterstützt und somit die Fahrposition perfektioniert. Die zur Optimierung der Festigkeitseigenschaften aus Aluminiumguss gefertigte Monocoque-Struktur bedient sich des Superquadro-Motors als Strukturelement und trägt mit ganzen 5 kg zur Gesamtreduzierung des Motorradgewichts bei. Befestigt ist der Monocoque-Rahmen direkt am Motorkopf, während in seinem Frontbereich zwei Aluminiumhülsen montiert sind, in denen die Lenkkopflager sitzen. Über die klassischen Rahmenfunktion hinaus fungiert der Monocoque-Rahmen auch als Airbox und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung des Gesamtgewichts des Motorrads. Hier sind außer dem Luftfilter auch die Drosselklappen und das Kraftstoffsystem sowie die Einspritzdüsen angeordnet; der im Vergleich zur 1198 um 1,9 kg leichtere Tankboden aus Aluminium dient hier gleichzeitig als Abdeckung. -
Auspuffanlage
Das Layout der Auspuffkrümmer beträgt 2-1-2 mit Twin-Tubes unter der Motorölwanne. Die Zeichnung des Auspuffskomplexes ist Ausdruck höchster Ingenieurskunst: Die Rohre weisen eine durch die „tiefliegende Ölwanne" des Motors (innen) und den Biegewinkel (außen) bedingte komplexe Außenrandform auf. Die Primärkrümmer haben einen Durchmesser von Ø 55 mm und der Zentralkrümmer von Ø 57mm. Gefertigt sind die 0,8 mm starken Krümmer aus Edelstahl. Zur Gewährleistung einer besseren Vibrationsfestigkeit weisen nur zwei kurze Abschnitte der Motorköpfe eine höhere Stärke (1,0 mm) auf. Auch die Schalldämpfer bestehen aus Edelstahl. Einzig ihre Außenbeschichtung (oder Außenmäntel) wurde aus 2 mm dicker Aluminiumlegierung gefertigt (anhand eines Vorpress-, Kalandrier- und Längsschweißverfahrens). Bei den Schalldämpfern handelt es sich um 3-Kammer Reflexionsschalldämpfer: das Kammern-Layout dieser Applikation ist im Vergleich zur kanonischen Ausführung wie wir sie bei der 1198 finden, extrem komplex, was dadurch bedingt ist, dass das Abgas in den hinteren Innenteil (hinsichtlich der Fahrtrichtung) des Schalldämpfers eindringt und immer aus dem hinteren Außenteil austritt. Auch baulich hat dies eine komplexe Realisierung der ästhetisch ansprechenden Abschlusskappe in mehreren Pressstationen erfordert. Die Katalysatoren sind am Eingang der Schalldämpfer positioniert und verfügen über die Abmessung von Ø 80mm x 74,5 mm.
Ausstattung
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Ducati Traction Control (DTC)
Die Ducati Traction Control (DTC) kontrolliert die Schlupfsteuerung des Hinterreifens und basiert auf acht unterschiedlicher Ansprechstufen, von denen jede in Hinblick auf die Gewährleistung eines differenzierten Toleranzwerts bezüglich des Hinterradschlupfs programmiert wurde. Für jeden Riding-Mode ist eine voreingestellte Stufe vorgesehen. Der Level „acht" steht für eine bei der geringsten Schlupferfassung ausgelöste Reaktion, während sich der sehr erfahrenen Fahrern vorbehaltene Level „eins" durch eine höhere Toleranz auszeichnet und ein weniger invasiv ansprechendes System vorsieht.
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Full TFT-Instrument
Die Instrumentenausrüstung der 1199 Panigale toppt selbst das für die Diavel entwickelte revolutionäre TFT-Cockpit durch die Anwendung fortschrittlichster Technologien im Bereich der Datenanzeige. Die Konfiguration des Farbdisplays ist variierbar und passt sich automatisch an die wechselnden Lichtverhältnisse und den gewählten Riding-Mode an. Beim Riding-Mode „Road" und „Wet" steht die Geschwindigkeit im Mittelpunkt. Entsprechend wird sie in vergrößerten Ziffern mitten auf dem Display angezeigt, während in den zwei darunter positionierten und den „Zusatzinformationen" vorgesehenen Feldern der Gesamtkilometerstand und die Temperatur der Motorkühlflüssigkeit steht. Im Riding-Mode „Race" erfolgt eine automatische Neukonfiguration des Displays. Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird hierbei in der unten links ersichtlichen Infobox angezeigt und in der Displaymitte wird stattdessen in großen Ziffern die Rundenzeit angezeigt. -
Ducati Quick Shift (DQS)
Ducati Quick Shift (DQS) ist ein im Wettkampfbereich verwendeter elektronischer Schaltautomat, durch den die Gänge beim Beschleunigen, ohne Betätigung der Kupplung und bei geöffnetem Gasgriff geschaltet werden können: Dadurch lassen sich wertvolle Sekundenfraktionen sparen, was einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung der Rundenzeiten gewährleistet.
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Engine Brake Control (EBC)
Das die Motorbremse regulierende System zur elektronischen Bremskraftverteilung (EBC) agiert im Verbund mit der Antihopping-Kupplung, um beim drastischen Herunterschalten eine Hinterradblockierung zu vermeiden und diese zu steuern. Sobald das System den Schlupf des Hinterrads erfasst, sendet es ein Signal an die Steuereinheit des Motors, welches die Drehzahl so lange geringfügig erhöht, bis das Hinterrad wieder die gleiche Geschwindigkeit des Vorderrads aufweist.
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Ausstattung der 1199 Panigale
Die 1199 Panigale ist mit der brandneuen 50 mm Marzocchi Gabel aus Aluminium, einem Sachs Lenkungsdämpfer und einem Sachs Monofederbein am Hinterrad ausgestattet. Außerdem verfügt dieses Motorrad über ein aus DTC, DQS, EBC und Power-Mode bestehendem Elektronikpaket, das komplett den Ducati-Riding-Modes unterliegt, die auch das ABS steuern. -
Anti-Lock Blocking-System (ABS) 9ME
Das ABS 9 ME ist auf der 1199 Panigale ,1199 Panigale S und der Tricolore-Version und R version serienaustattung. Hierbei handelt es sich um ein Zweikanalsystem der letzten Generation, das eine Integralbremsung mit kontrollierter Anhebung des Hinterrads vollzieht, was nicht nur geringere Bremswege, sondern auch eine höhere Stabilität beim Bremsen garantiert. Das speziell für die Sportnutzung eingestellte ABS 9ME agiert in drei Auslösestufen, von denen jede einem Riding-Mode zugeordnet ist; im RACE-Modus arbeitet das System nur auf den vorderen Bremsscheiben und garantiert somit eine optimierte Leistung bei der Nutzung auf der Rennstrecke.
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Bremsanlage
Die 1199 Panigale ist exklusiv mit den brandneuen Monoblock-Bremssätteln M50 ausgestattet. Diese zeichnen sich durch ein extrem kompaktes Design aus, das im Vergleich zu Vorgängeranlage eine Gewichtsersparnis von 7 % ermöglicht. Die aus einem Einzelblock aus Aluminiumlegierung gefertigten Bremssättel M50 bieten eine größere Steifigkeit und eine höhere Verformresistenz bei extremen Bremsungen. -
DDA+ ready
Der DDA+ (auf Anfrage auf der 1199 Panigale und 1100 Panigale S, Standard bei der Tricolore und R) entstammt der letzten Generation des Ducati Data Analyzers. Durch das integrierte GPS-Signal lässt sich hiermit eine „virtuelle Strecke" kreieren. Das System erfasst automatisch und ohne Einwirken des Fahrers die Rundenbeendigung und unterbricht die Zeitenerfassung. Durch das integrierte GPS-Signal lassen sich auf der Rennstreckenkarte auch die gefahrenen Wege und wichtigsten Fahrzeugparameter anzeigen: Gasöffnung, Geschwindigkeit, Motordrehzahl, gewählter Gang, Motortemperatur, DTC-Stufe.
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Riding-Mode
Die Riding-Modes wurden zur prompten Variation der Power-Modes des Motors und des Fahrwerk-Setups sowie der ABS-, DTC- und EBS-Levels programmiert. Die verfügbaren Modi - Race, Sport und Wet - basieren auf der Kombination extrem fortschrittlicher Technologien. Der Fahrer der 1199 Panigale hat die Möglichkeit unter drei voreingestellten Konfigurationen (Riding-Mode) die für seinen persönlichen Fahrstil oder die Streckenbedingungen jeweils am besten geeignete Einstellung zu wählen. Die Riding-Modes gewährleisten eine sofortige Änderung der Motorabgabeleistung (Power-Mode), der Reaktion des ABS-Systems (sofern vorhanden), von DTC, DQS, EBC, der Cockpit-Grafik und, bei der „S un R" -Version, der Fahrwerksabstimmung (DES). Folgende Konfigurationen stehen der 1199 Panigale zur Verfügung: Race, Sport und Wet. Der Fahrer hat zahlreiche Möglichkeiten zur Änderungen der Voreinstellungen jedes Riding-Modes.
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LED-Lichtsysteme
Der absolute „Racing-Look" dieses neuen Superbikes wird durch den vorderen Doppelscheinwerfer garantiert, der als Bestandteil der frontalen Einlasskanäle entwickelt wurde. Die doppelten LED-Optikeinheiten am Heck umhüllen harmonisch die in die Sitzbank-Heckverkleidungsgruppe integrierten Luftauslässe und haben beim Einschalten eine eindrucksvolle und durch die Bremslichter hervorgehobene Lichtführungswirkung. Auch die vorderen und hinteren Blinker sowie die Kennzeichenbeleuchtung basieren auf LEDs. -
Bereifung
Alle 1199 Panigale sind mit den exklusiven, neuen Reifen Pirelli Diablo Supercorsa SP ausgestattet, der Straßenausführung der für die Weltmeisterschaft Superstock 1000 verwendeten Bereifung: Vorderreifen 120/70 ZR17 und Hinterreifen 200/55 x ZR17. Dies sind also die breitesten, je an einem Ducati Superbike für den Straßeneinsatz montierte Reifen. Der zum genauen Spurenhalt auf der Geraden und in der Kurve entworfene Hinterreifen 200/55 x ZR17 maximiert durch die Kombination einer Breite von 200 mm und einem höheren Profil die Kontaktfläche und Schräglagengeschwindigkeit. Die Reifen weisen direkt auf die von Pirelli im Verlauf der Superbike-Weltmeisterschaften gesammelten Erfahrungen zurückgehende Strukturen wie Mischungen auf und zeichnen sich durch speziell zur Gewährleistung von Steifigkeit beim extremen Bremsmanövern entwickelte Karkassen sowie Reifenschultern, die den Kontaktbereich maximieren aus. Die durch die Verwendung neuer Polymere erzielte Doppelmischung erleichtert eine schnelle Erwärmung des Gummis und garantiert einen konstanten Grip.
Technische Daten des Ducati Superbike 1199 Panigale
Motor |
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| Typ | Superquadro: Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder in L-Form, 4 Ventile pro Zylinder, desmodromisch gesteuert |
| Hubraum | 1098 ccm |
| Bohrung und Hub | 112 x 60,8 mm |
| Kompression | 12,5:1 |
| Leistung | 195 PS (143 kW) bei 10.750 U/min |
| Drehmoment | 132 Nm bei 9.000 U/min |
| Benzineinspritzung | Elektronisch geregelte Mitsubishi Kraftstoffeinspritzung, zwei Einspritzdüsen pro Zylinder, elliptische Drosselklappen, Ride-by-Wire |
| Auspuff | 2-in-1-in-2 Auspuffanlage mit Katalysator und 2 Lambdasonden, Doppel-Endschalldämpfer aus Edelstahl mit Aluminium-Ummantelung |
Übersetzung |
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| Getriebe | 6-Gang-Getriebe |
| Primärantrieb | Geradverzahnte Getriebezahnräder; Übersetzungsverhältnis: 1.77:1 |
| Übersetzungsverhältnis | 1=37/15 2=30/16 3=27/18 4=25/20 5=24/22 6=23/24 |
| Sekundärantrieb | Kette: 525er Teilung Ritzel 15 Zähne Kettenblatt 39 Zähne |
| Kupplung | Hydraulisch betätigte Mehrscheiben-Kupplung im Ölbad mit Anti-Hopping Funktion und Servo-Unterstützung |
Chassis |
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| Rahmen | Aluminium Monocoque |
| Federung vorne | Komplett einstellbare, druckbeaufschlagte Marzocchi Leichtbau- Upside-Down-Gabel mit 50 mm Standrohrdurchmesser, harteloxierte Gleitrohre aus Aluminium |
| Felge vorne | 10-Speichen Leichtmetallfelge aus Aluminiumguss, 3,50 x 17 Zoll |
| Bereifung vorne | Pirelli Diablo Supercorsa SP 120/70 ZR17 |
| Federung hinten | Einstellbare Anlenkung, veränderbare Kennlinie: Progressiv/Flat |
| Felge hinten | 10 Speichen Leichtmetallfelge aus Aluminiumguss, 6,00 x 17 Zoll |
| Bereifung hinten | Pirelli Diablo Supercorsa Sp 200/55 ZR17 |
| Federweg vorne | 120 mm |
| Federweg hinten | 130 mm |
| Bremse vorne | 2 halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 330 mm Durchmesser, neue, radial montierte Brembo Monobloc M50-Bremssättel mit 4 Kolben, abschaltbares ABS (serienmäßig) |
| Bremse hinten | Bremsscheibe mit 245 mm Durchmesser, 2-Kolben Bremssattel, abschaltbares ABS (serienmäßig) |
| Cockpit | TFT |
Abmessungen und Gewicht |
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| Trockengewicht | 166,5 kg |
| Gewicht fahrfertig | 190,5 kg |
| Sitzhöhe | 825 mm |
| Radstand | 1437 mm |
| Lenkkopfwinkel | 24°50' |
| Nachlauf | 100 mm |
| Tankinhalt | 17 l |
| Ausführung | Zweisitzer |
Ausstattung |
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| Serienmäßig | Riding modes,DTC,DQS,EBC, Fully RbW |
Intervalle |
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| Garantie | 2 Jahre ohne Kilometerbegrenzung |
| Wartung | 12.000 km / 12 Monate |
| Kontrolle Ventilspiel | 24.000 km |
Abgasnorm Und Verbrauch |
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| Standard | Euro 3 |
| Bemerkungen | N/A |
| Verbrauch | N/A |
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| Farben | Arctic White Rot |
| Fahrzeugpreis | 19.490,00 EUR* |
| *Ausstattung gemäß Serienumfang, unverbindliche Preisempfehlung ab Werk ohne Überführungskosten inkl. 19% MwSt. | |













Die Notwendigkeit, die vergrößerten Ventile durch das extrem genaue Desmo-System steuern zu müssen, hat die Entwurfsingenieure dazu veranlasst, den bereits in der ersten Ducati Pantah aus dem Jahr 1979 verbauten Original-Riemenantrieb durch eine Ketten-Zahnradkombination abzulösen. Die Kettensteuerung gewährleistet eine wirksame Bewegungsübertragung zwischen Kurbelgehäuse und dem Vorgelege der Nockenwellen sowie, bedingt durch die automatische Spannungsregulierung, konstante Zuverlässigkeit und eine Senkung der Instandhaltungskosten.
Die Kupplungs-, Zylinderkopf- und Ölwannendeckel werden alle aus Gussteilen aus Magnesiumlegierungen gefertigt, wodurch ein minimales Motorgewicht bei gleichzeitiger mechanischer Festigkeit mit den gewünschten Werten garantiert wird.
Neue ergonomische Parameter gewährleisten eine perfekte Verschmelzung von Fahrer und Motorrad. Das Höhenverhältnis von Sitzbank und Lenker wurde diesbezüglich um 30 mm verringert, während der Lenker um 10 mm erhöht und um 32 mm verbreitert wurde.
Die Fahrwerksbasis der 1199 Panigale ist äußerst innovativ: Verschiedene Komponenten wurden hier zusammengefügt, um ein einziges, kompaktes und leichtes Element zu erhalten, das den Positionshalt des Fahrers unterstützt und somit die Fahrposition perfektioniert. Die zur Optimierung der Festigkeitseigenschaften aus Aluminiumguss gefertigte Monocoque-Struktur bedient sich des Superquadro-Motors als Strukturelement und trägt mit ganzen 5 kg zur Gesamtreduzierung des Motorradgewichts bei. Befestigt ist der Monocoque-Rahmen direkt am Motorkopf, während in seinem Frontbereich zwei Aluminiumhülsen montiert sind, in denen die Lenkkopflager sitzen. Über die klassischen Rahmenfunktion hinaus fungiert der Monocoque-Rahmen auch als Airbox und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Verringerung des Gesamtgewichts des Motorrads. Hier sind außer dem Luftfilter auch die Drosselklappen und das Kraftstoffsystem sowie die Einspritzdüsen angeordnet; der im Vergleich zur 1198 um 1,9 kg leichtere Tankboden aus Aluminium dient hier gleichzeitig als Abdeckung.
Das Layout der Auspuffkrümmer beträgt 2-1-2 mit Twin-Tubes unter der Motorölwanne. Die Zeichnung des Auspuffskomplexes ist Ausdruck höchster Ingenieurskunst: Die Rohre weisen eine durch die „tiefliegende Ölwanne" des Motors (innen) und den Biegewinkel (außen) bedingte komplexe Außenrandform auf. Die Primärkrümmer haben einen Durchmesser von Ø 55 mm und der Zentralkrümmer von Ø 57mm. Gefertigt sind die 0,8 mm starken Krümmer aus Edelstahl. Zur Gewährleistung einer besseren Vibrationsfestigkeit weisen nur zwei kurze Abschnitte der Motorköpfe eine höhere Stärke (1,0 mm) auf. Auch die Schalldämpfer bestehen aus Edelstahl. Einzig ihre Außenbeschichtung (oder Außenmäntel) wurde aus 2 mm dicker Aluminiumlegierung gefertigt (anhand eines Vorpress-, Kalandrier- und Längsschweißverfahrens). Bei den Schalldämpfern handelt es sich um 3-Kammer Reflexionsschalldämpfer: das Kammern-Layout dieser Applikation ist im Vergleich zur kanonischen Ausführung wie wir sie bei der 1198 finden, extrem komplex, was dadurch bedingt ist, dass das Abgas in den hinteren Innenteil (hinsichtlich der Fahrtrichtung) des Schalldämpfers eindringt und immer aus dem hinteren Außenteil austritt. Auch baulich hat dies eine komplexe Realisierung der ästhetisch ansprechenden Abschlusskappe in mehreren Pressstationen erfordert. Die Katalysatoren sind am Eingang der Schalldämpfer positioniert und verfügen über die Abmessung von Ø 80mm x 74,5 mm.
Die Instrumentenausrüstung der 1199 Panigale toppt selbst das für die Diavel entwickelte revolutionäre TFT-Cockpit durch die Anwendung fortschrittlichster Technologien im Bereich der Datenanzeige. Die Konfiguration des Farbdisplays ist variierbar und passt sich automatisch an die wechselnden Lichtverhältnisse und den gewählten Riding-Mode an. Beim Riding-Mode „Road" und „Wet" steht die Geschwindigkeit im Mittelpunkt. Entsprechend wird sie in vergrößerten Ziffern mitten auf dem Display angezeigt, während in den zwei darunter positionierten und den „Zusatzinformationen" vorgesehenen Feldern der Gesamtkilometerstand und die Temperatur der Motorkühlflüssigkeit steht. Im Riding-Mode „Race" erfolgt eine automatische Neukonfiguration des Displays. Die Fahrzeuggeschwindigkeit wird hierbei in der unten links ersichtlichen Infobox angezeigt und in der Displaymitte wird stattdessen in großen Ziffern die Rundenzeit angezeigt.
Die 1199 Panigale ist mit der brandneuen 50 mm Marzocchi Gabel aus Aluminium, einem Sachs Lenkungsdämpfer und einem Sachs Monofederbein am Hinterrad ausgestattet. Außerdem verfügt dieses Motorrad über ein aus DTC, DQS, EBC und Power-Mode bestehendem Elektronikpaket, das komplett den Ducati-Riding-Modes unterliegt, die auch das ABS steuern.
Die 1199 Panigale ist exklusiv mit den brandneuen Monoblock-Bremssätteln M50 ausgestattet. Diese zeichnen sich durch ein extrem kompaktes Design aus, das im Vergleich zu Vorgängeranlage eine Gewichtsersparnis von 7 % ermöglicht. Die aus einem Einzelblock aus Aluminiumlegierung gefertigten Bremssättel M50 bieten eine größere Steifigkeit und eine höhere Verformresistenz bei extremen Bremsungen.
Der absolute „Racing-Look" dieses neuen Superbikes wird durch den vorderen Doppelscheinwerfer garantiert, der als Bestandteil der frontalen Einlasskanäle entwickelt wurde. Die doppelten LED-Optikeinheiten am Heck umhüllen harmonisch die in die Sitzbank-Heckverkleidungsgruppe integrierten Luftauslässe und haben beim Einschalten eine eindrucksvolle und durch die Bremslichter hervorgehobene Lichtführungswirkung. Auch die vorderen und hinteren Blinker sowie die Kennzeichenbeleuchtung basieren auf LEDs.